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Dorfmusik

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Ersehnte Nachricht aus HamburgDer Star-Club Hamburg hatte einen Band-Wettbewerb ausgeschrieben und hierzu meldete ich die Rhythm-Brothers an. In der ersten Etage über dem Star-Club, regierte der König der Beatszene Manfred Weissleder. Hier saß er nun vor mir, hinter seinem Schreibtisch, der grosse blonde Hüne in seiner Lederjacke (ein Jonny Weißmüller- Verschnitt)Ich legte ihm einige Bandfotos vor, erzählte über unsere Musik und den Fans bei unseren Auftritten im Landgebiet. Weissleder zog nun ein paar Din A4 Bögen hervor und wies daraufhin, dass nicht nur die Musiker sondern auch die Erziehungsberechtigten mit unterschreiben müssen. Anmerkung: Drei Bandmitglieder der Rhythm-Brothers waren zu dieser Zeit erst 17 Jahre alt.Dann war er da, der ersehnte Auftritts-Vertrag für die Bühne, die den Erfolg bedeuten konnten. Wir merkten bald, so rosig wird das nicht. 31 Spitzenbands waren gemeldet, einige Bands waren uns bekannt auch ihre Musik. Das wir nicht den ersten Platz belegen würden, war mir klar, dazu fehlten uns die Stimmen der Fans im Publikum. Die Hamburger hatten ihr Heimspiel, doch wir wollten zeigen, dass auch eine jugendliche Beatgruppe aus Cuxhaven einen knallharten Beat spielen kann.

Die Zeit der Dorfmusik ist vorbei.Ab diesem gelungenem Auftritt galt für die Rhythm Brothers dieser Star-Club Slogan. Jetzt konnte ich für die Band, Arrangements in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Rotenburg, Lüneburg, Verden, Munster, Celle und Osterholz-Scharmbeck ordern. In Osterholz-Scharmbeck hatten die Rhythm Brothers sich die grösste Fangemeinde erobert. In Stagges Hotel entstand der Musik- u. Fan-Club 62. Im Programm des Bremer Star-Club`s (Burger Landhaus) hatten wir einige Auftritte mit anderen Beatgrössen. Im Bremer "Studio 200" bekamen wir einen Monatsvertrag für drei Spieltage in der Woche. Im Bremerhavener "Sansouci" erhielten wir von dem damaligen Inhaber Ernst Luka (er war wie ich Otterndorfer) Monatsverträge für vier Spieltage in der Woche. In diesem Lokal waren 50% der Gäste amerikanische Besatzungsmitglieder. Immer wieder gab es dort heftige Auseinandersetzungen zwischen Amerikanern und Deutschen. In Bremerhaven spielten wir schon 1962 als Hausband von "Seebeck am Markt" und ich veranstaltete dort Talent-Wettbewerbe um Musiker für weitere Bands zu entdecken. Bremerhaven war für uns eine ganz andere Welt, wir hatten mitunter das Gefühl in Amerika zu sein. Amerik. Strassenkeuzer belebten die Strassen, Hot Dogs u. Hamburger waren angesagt, dunkelhäutige, tänzelnde Burschen mit gestylten Blondinen und man hörte den amerikanischen Slang. In keiner nordd. Stadt war der Amerikanismus so stark ausgeprägt wie in Bremerhaven. Dieses beeinflusste natürlich auch die Jugend und ihre Musik.

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The Rhythm Brothers